alte Einsatzberichte

29.04.2006: Einsatz für den Löschzug 1 und 2, LG Wellringrade, BF Remscheid, brennt Halle in Dahlhausen

Gegen 22:40 Uhr wurde die Einheit Herkingrade und der RTW Radevormwald von Anwohnern zur ehemaligen Firma HPC alarmiert. Die eintreffende RTW Besatzung forderte unmittelbar Verstärkung durch den kompletten LZ 2 (Herkinrade, Önkfeld, Remlingrade) an. Nach dem Eintreffen des Einsatzleiters wurde der Löschzug 1 (Stadt und Herbeck) sowie die Einheit Wellringrade und die BF Remscheid mit einer weiteren Drehleiter zur Einsatzstelle alarmiert. Somit waren fast 100 Kameraden im Einsatz. 
"Wir konnten zunächst gar keinen Feuerschein sehen", berichtete Wehrleiter Wilfried Fischer: Mitten in dem verschachtelten Industriekomplex hatte es in einem Raum angefangen zu brennen. Kurze Zeit später jedoch stand das Gebäude voll in Flammen, die sich ihren Weg durch trockenes Holz, Teerpappe und Zwischendecken suchten.  Nach etwa vier Stunden hatte die Wehr das Feuer so gut wie gelöscht, der Löschzug 1 konnte wieder abrücken. Die Remscheider Kameraden mit der zweiten Drehleiter waren bis 2 Uhr im Einsatz. Die letzten Rader Kameraden verließen HPC gestern gegen 9 Uhr, "denn die Brandwache musste immer wieder noch Glutnester löschen", sagt Wilfried Fischer. 
Bild der Einsatzstelle HPC (C) RGA

Brand in ehem. Halle am Rader Berg in Dahlhausen.
© Foto: Michael Sieber (RGA)

22.03.2006: Einsatz für die Löschgruppe Wellringrade und Hahnenberg, Firma Sintermetall, Dahlienstrasse

Kurz nachdem die Einheiten Wellringrade und Hahnenberg aus Wönkhausen wieder Einsatzbereit waren, mussten diese erneut ausrücken. In einem Schaltschrank bei der Firma Sinter Metall in der Dahlienstrasse hatten Mitarbeiter Feuerschein entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. In Zusammenarbeit mit den herbeigeholten Mitarbeitern der Firma wurde die Anlage stromlos geschaltet und der Schrank geöffnet. Die restlichen Glutnester wurden mit CO2 abgelöscht und die Einsatzstelle an die Firma übergeben.

Eingesetzte Kräfte
Einheiten Wellringrade und Hahnenberg mit TLF, LF16TS und RTW.
Alarmzeit ca. 2:00 Uhr
Einsatzende gegen 2:45 Uhr

21.03.2006: Einsatz für den Löschzug 3, brennt Bauernhof in Wönkhausen

Gegen 17:45 Uhr wurden die Einhaiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg sowie Drehleiter und Einsatzleitwagen nach Wönkhausen gerufen. Im Stall hatten sich Heuballen entzündet und bedrohten Stall und Tiere. Sofort nach Eintreffen wurde begonnen die Tiere aus dem Stall zu treiben und einen ersten Löschangriff einzuleiten. Die nachrückenden Einsatzkräfte bauten die Wasserversorgung vom Hydranten in circa 500 m Entfernung auf und begannen einen umfassenden Löschangriff, sowohl im Stall als auch von aussen. Mit der Drehleiter wurde das Dach geöffnet um einen Rauchabzug herzustellen. Mit Hilfe von Nachbarlandwirten wurde das Heu auf ein Feld gefahren, wo es ausbrennen konnte.
Die letzten Einsatzkräfte verliessen erst nach Mitternacht die Einsatzstelle.

Eingesetzte Kräfte
Einheiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg mit 2 TSF-W, TLF, RW, LF16TS, DL 23-12, ELW 1
Alarmzeit ca. 17:45 Uhr
Einsatzende gegen 0:00 Uhr

09.06.05: "Einsatz Technisch Hilfeleistung LZ III: Seglerabsturz mit eingeklemmter Person, Leye"

Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurde der Löschzug III mit den Einheiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg gegen 20:25 Uhr gerufen. In der Alarmdurchsage wurde auf einen Absturz eines Segelfliegers am Flugplatz Leye hingewiesen. Der Pilot befindet sich noch eingeklemmt in dem Luftfahrzeug. Nach Rücksprache mit der Notärztin und der Rettungswagenbesatzung wurde mit der Beseitigung der Bugreste und der Instrumente begonnen. Diese hatten die Beine des Piloten eingeklemmt. Vorsichtig wurde er aus dem Segler herausgehoben und auf die bereitgestellte Trage abgelegt. Nach der anschließenden Erstversorgung im Rettungswagen wurde der Pilot mit dem Hubschrauber nach Essen gebracht. Der Einsatz konnte gegen 21:30 Uhr beendet werden. Nur die Einheit Wellringrade musste für die Polizei und den anreisenden Sachverständigen des Luftfahrtbundesamtes noch vor Ort bleiben, um die Einsatzstelle auszuleuchten. 

22.05.05: "Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald: Erneut Gold bei den Bundeswertungsspielen !"

Der Musikzug der Feuerwehr Radevormwald gewann mit einer herausragenden Leistung erneut die Goldmedaille bei den Bundeswertungsspielen in Alsfeld/Hessen. Wir möchten den Kameraden des Musikzuges an dieser Stelle dafür gratulieren.

22.05.05: "Brandeinsatz Löschzug I: Kellerbrand, An der Eick"

Gegen 07:30 Uhr wurde der Löschzug I mit den Einheiten Stadt und Herbeck alarmiert. Durch einen technischen Defekt an einem Heizofen war der Keller verqualmt. Ein Trupp unter Atemschutz und mit C-Strahlrohr ging in den Keller vor.

Im Einsatz waren etwa 20 Kameraden.

16.05.05: "Besuch aus der Partnerstadt Chateaubriant."

Vom 13.05. bis zum 16.05. besuchte uns eine 16 köpfige Abordnung der Feuerwehr aus Chateaubriant. Nach dem Empfang im Feuerwehrhaus Landwehr ging es erst einmal in die Familien. Alle Besucher sind privat untergebracht worden. Ein Besuch der Feuerwache 2 in Wuppertal stand am Samstag auf dem Programm. Die einmaligen Fahrt mit der Schwebebahn und die wohlverdiente Stärkung im Brauhaus Wuppertal, sowie der Besuch des Parc de Chateaubriant und des Heimatmuseums rundeten den Tag ab. Am Abend wurde gemeinsam das Abendessen im Restaurant "Zur Leye" eingenommen. Im Planwagen wurde am Sonntag der östliche Teil Radevormwalds erkundet. Laurant und Soline Lehoux gewannen die "Erste Radevormwalder Schiefschiessmedaille". Beide hatten jeweils die meisten Treffer mit der Luftpistole errungen. Das Feuerwehrhaus in Borbeck war das nächste Ziel: Ein Bergisches Kaffeetrinken. "Mme Gaufre" (Frau Waffel) Erika Fischer hatte mit Unterstützung herrliche Waffeln mit Reis und heissen Kirschen organisiert. Ihr und allen anderen Helfern und Organisatoren sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Der offizielle Partnerschaftsabend fand am Sonntagabend in der Feuer-und Rettungswache statt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Fr. Nahrgang richtet die Grussworte der Verwaltung aus. Michel Gabe wurde wegen seiner Verdienste um die Partnerschaft zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Radevormwald ernannt. Nach einer kurzen Nacht zu Montag wurde die Delegation bereits um 8:00 Uhr von Fr. Nahrgang und den Gastgebern verabschiedet.

Laurent und Soline Lehoux
Michel Gabe, Luc Menuet und Wilfried Fischer
Gruppenfoto bei der Verabschiedung

Weitere Bilder folgen in Kürze!

13.05.05: "Besuch aus der Partnerstadt Chateaubriant erwartet....."

Wir erwarten aus unserer Partnerstadt Chateaubriant eine Delegation von Feuerwehrkameraden. Anreise ist am Freitag gegen 17:00 Uhr. Das Programm sieht eine Besichtigung der Feuerwache 2 in Wuppertal Barmen und eine Planwagenfahrt durch Radevormwald vor. 
Weitere Infos folgen.

09.03.2005: "Einsatz für die Einheit Stadt: unklare Rauchentwicklung Cafe International, Burgstrasse"

Der Alarm kam um 2:31 Uhr in der Früh. Aus dem Gebäude Burgstrasse, in welchem sich das Cafe International befindet drang Rauch auf die Strasse. Die Bewohner konnten sich alleine ins Freie und damit in Sicherheit bringen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte mit einem C-Rohr die Flammen. Die Einsatzstelle wurde zu Ermittlungszwecken an die Polizei übergeben. Im Einsatz war die Einheit Stadt mit ca. 20 Kameraden. Einsatzende war gegen 3:30 Uhr.

06.03.2005: "Einsatz für den Löschzug II: Kesselhaus ehemals Hardt & Pocorny"

Am Sonntagnachmittag wurde der Löschzug II alarmiert, um in Brand geratenen Müll im ehemaligen Kesselhaus zu löschen. Zur Unterstützung rückte die Drehleiter der Einheit Stadt auch aus. Der Brandherd wurde mit Schaum abgedeckt und anschliessend dem Eigentümer übergeben.

28.02.2005: "Einsatz für die Einheit Stadt: Brandmelderauflauf Firma GIRA "

Alarmzeit ca. 17:15 Uhr.

27.02.2005: "Einsatz für Löschzug I: Brandmelderauflauf Johanniter-Krankenhaus"

Gegen 7:50 Uhr wurde der Löschzug I mit den Einheiten Stadt und Herbeck sowie der RTW 9 zum Johanniter-Krankenhaus alarmiert. Die Brandmeldeanlage hat ein Feuer gemeldet. Nach intensiver Suche konnte ein technischer Defekt in einem Druckknopfmelder als Ursache gefunden werden. Der Einsatz dauert ca. 20 Minuten.

22.02.2005: "Einsatz für Löschzug I: Zimmerbrand Ritter-von-Halt-Strasse, eine Person vermißt !"

Nach dem Alarm treffen die ersten Fahrzeuge , NAW und LF 16/12, um 13:23 Uhr an der Einsatzstelle in der Ritter-von-Halt-Strasse ein. Ein Trupp geht mit der Kübelspritze unter PA durch die Wohnung auf den Balkon. Dort hatte eine psychisch verwirrte Person ein Feuer angezündet. Die Person befand sich noch in der Wohnung.

Die Person wurde anschließend vom Notarzt untersucht.

Insgesamt waren 20 Kräfte vor Ort.

Einsatzende war gegen 14:00 Uhr

08.01.2005: "Einsatz für Löschzug III und ELW 1: Maschinenbrand bei der Fa. Thölen"

Alarm um 19:13 Uhr: Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden große Flammenbildungen an und um einen Härteofen festgestellt. Da kein Mitarbeiter in dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt vor Ort war, verschaffte sich die Feuerwehr Zugang durch ein Fenster. Die Gaszufuhr zum Härteofen wurde abgeschiebert und die RWA aufgrund der enormen Wärmeentwicklung geöffnet. Nach genauer Erkundung wurde ein betrieblicher Mangel am Härteofen festgestellt, der dazu führte das die Flammen auf den Ofen übergegriffen hatten.
Nachdem ein leitender Mitarbeiter des Unternehmen an der Einsatzstelle eingetroffen war, wurde seitens der Feuerwehr ein weiteres Betreiben der Anlage nur gestattet, wenn die Firmenleitung einen Mitarbeiter zur Aufsicht abstellte. Da die Firmenleitung das nicht sicherstellen konnte, wurde der Härteofen herunter gefahren.
Die geöffneten Rauch-Wärme-Abzug - Klappen wurden wurden von der Feuerwehr wieder provisorisch verschlossen.

Der Einsatz war um 20:35 wieder beendet.

08.01.2005: "Einsatz für die Einheit Stadt: Brandmeldeanlage Betreutes Wohnen Wiesenstrasse"

Alarm um 13:53 Uhr: Nach Eintreffen und Erkundung der ersten Einsatzkräfte wurde ein technischer Defekt eines Melders in einem Wohnbereich ausgemacht. Der technische Dienst der Johanniter-Einrichtungen stellte die Anlage zurück.

01.01.2005: "Einsatz für die Löschzüge I und II: Wohnhausbrand in der Bergstr."

8:40 Alarm für die Löschzüge I und II der Fw Radevormwald
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen schon aus dem Dachgeschoß eines Einfamilienhauses.

Da zu Anfang nicht bekannt war, ob sich noch Personen im Haus befanden, wurden 3 Trupps unter PA, hiervon einer über die DLK zur Brandbekämpfung und Erkundung eingesetzt.

Über die Leitstelle der Polizei wurde ermittelt, dass die Bewohner sich definitiv seit dem Sylvesterabend auf einer Feier befanden und sich nicht im Haus aufhielten.

Um ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern, wurde aus einem ca. 400 Meter entfernten offenen Gewässer eine zusätzliche Löschwasserversorgung errichtet.
Die Bereitschaft der SWR erhöhten den Druck in der Sammelwasserversorgung.

Zum Einsatz kamen insgesamt über 50 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Manfred Holberg.
Es wurden insgesamt 10 Trupps unter Pa eingesetzt und zeitweise ein Wenderohr über DLK, 1 B und 3 C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen.
Mit der Wärmebildkamera wurden während der Nachlöscharbeiten noch einige Glutnester aufgespürt, die dann abgelöscht wurden.
Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 15:00 beendet.

Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dank an die Anwohner und die Küche des JKH
Die Einsatzkräfte wurden von Anwohnern mit Kaffee und Broten versorgt und gegen Mittag konnten die Einsatzkräfte, Dank schneller und unkomplizierter Hilfe aus der Küche des Johanniter Krankenhauses sich noch mit Salat und Würstchen stärken.


Quelle: www.oberberg-aktuell.de
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21.09.2004: "Einsatz für die Einheiten Herkingrade, Önkfeld, Remlingrade und Landwehr, Siedlungsweg 1, vermutlich Wohnungsbrand, Person in Gefahr"

Nach dem Alarm um 8:36 Uhr stellten die ersten eintreffenden Kräfte einen leichten Rauchaustritt aus der Wohnungstür fest. Die anderen Bewohner des 6-Familienhauses hatten dieses bereits verlassen. Der Mieter der betroffenen Wohnung reagierte nicht auf klopfen und schellen, woraufhin die Feuerwehr die Wohnungstür gewaltsam öffnete. Ein Trupp unter Atemschutz durchsuchte die Wohnung und fand den Mieter schlafend vor. Er wurde ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die Pfanne mit dem angebrannten Fleisch wurde aus der Wohnung gebracht und diese anschliessend gelüftet. Bevor die Feuerwehr wieder abrückte, wurde die Wohnungstür provisorisch wieder geschlossen. Einsatzende war gegen 9:55 Uhr

Im Einsatz waren: 30 Einsatzkräfte, 1 TLF 16/25, 1 LF 8, 1 TSF, 1 TSF-W, 1 NAW

19.09.2004: "Einsatz für den Löschzug I, Personenrettung an der Wupper"

Von der Eisenbahnbrücke zwischen Wilhelmstal und Dahlhausen stürzte eine 27 jährige Frau in die Wupper. Die zu rettende Person musste aufgrund möglicher Wirbelschäden durch die an und in der Wupper befindlichen Steine mit äusserster Vorsicht zum bereitstehenden Rettungshubschrauber an der Fa. Hardt & Pocorny transportiert werden. Dies geschah mit dem Schlauchboot der Feuerwehr Radevormwald über die Wupper.

19.09.2004: "Einsatz Techn. Hilfeleistung LG. Hahnenberg"

Nach einem Verkehrsunfall in Kettlershaus mussten durch die Löschgruppe Hahnenberg auslaufendes Öl und Kühlwasser mit Bindemittel aufgenommen und die Strasse grob gereinigt werden. Zwei PKW waren im Kurvenbereich frontal zusammengestossen, 5 Personen wurden verletzt. Für die Rettung wurde auch der Rettungshubschrauber angefordert, der aber keinen Verletzten mitnehmen mußte.

Im Einsatz waren: 1 LF 16 TS, 1 MTF, 1 RTH, 3 RTW

03.09.2004: "Wärmebildkamera und Fernthermometer übergeben."

Eine neue Wärmebildkamera und zwei Fernthermometer wurden von den Feuerwehren Hückeswagen und Radevormwald beschafft. Insgesamt wurden dafür rund 10.000 Euro investiert. "Ein Drittel stammt von der Sparkasse, ein zweites Drittel finanzierte die Stadt Hückeswagen. Den Rest brachten Sponsoren aus der Radevormwalder Wirtschaft auf." berichtet Wehrleiter Wilfried Fischer. Hierzu zählen Unternehmen wir GKN Sintermetals, Härterei Fischer, DGT Druckgusstechnik, ERÜ Kuststofftechnik, die Edelstahlgiesserei Kuhn und Spielzeug Wader. Die Wärmebildkamera und ein Fernthermometer werden auf dem Kommandowagen in Radevormwald verladen und auf Anforderung nach Hückeswagen gebracht. Das Gerät ist eines der Modernsten auf dem Markt.

19.07.2004: "Einsatz für die Löschgruppe Hahnenberg: Fa. Inter-Union, Brandmelder"

Der Tag hatte gerade erst angefangen, als die Löschgruppe Hahnenberg und der Rettungsdienst wieder einmal zur Fa. Inter-Union an der Gewerbestrasse gerufen wurde. Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Eine Ursache wurde nicht gefunden. Der Einsatz dauerte insgesamt 30 Minuten.

 

10.07.2004: "Einsatz für die Löschgruppe Hahnenberg: Fa. Inter-Union, Brandmelder"

2 mal wurde die Löschgruppe Hahnenberg zur Fa. Inter-Union an der Gewerbestraße gerufen. Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Glücklicherweise wurde beide Male nichts festgestellt.

 

09.07.2004: "Einsatz für den Löschzug III: Fa. Böla, brennt Trockenofen"

Um 16:55 Uhr wurden die Einheiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg alarmiert. Brandobjekt war ein Trockenofen bei der Fa. Böla in der Dahlienstrasse. Brandursache war nach ersten Ermittlungen ein technischer Defekt. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich nach beherztem Eingreifen mit einem Pulverlöscher auf das Lüften der Halle. Zusätzlich zu dem Lüfter der Einheit Wellringrade wurde später die Einheit Stadt mit dem Lüfter der Drehleiter zur Einsatzstelle beordert, um den Raum mit Überdruck zu entrauchen. Der Einsatz endete gegen 18:00 Uhr.

Im Einsatz waren: 2 TSF-W, 1 TLF 16/25, 1 RW 1, 1 LF 16 TS, 1 MTF, 1 RTW, 1 KDoW, 1 DLK 23/12

 

04.07.2004: "Einsatz für die Gesamtwehr: Fototermin vor der Fa. Gira"

Schon ab 9:00 Uhr machten sich die Einheiten zur Fa. Gira auf. Grund war aber kein Feuer, sondern ein Fototermin, auf dem alle Fahrzeuge und Personal versammelt sein sollten. Es kamen über 200 Kameraden zum Termin. Dies ist das erste in dieser Form und Größe organisierte Foto seit über 100 Jahren. Ein Foto wird nachgereicht.

 

03.07.2004: "Einsatz für die Löschgruppen Hahnenberg und Wellringrade: Brennt Härteofen Fa. Thoelen"

Zum wiederholten Male wurden die Einheiten Hahnenberg und Wellringrade zur Härterei Thoelen ins Gerwerbegebiet gerufen. Gegen 7:15 Uhr hatte ein Lüftermotor Feuer gefangen. Das Feuer beschränkte sich auf diesen Teil der Anlage. Mit einem Pulverlöscher wurde das Feuer gelöscht. Da zunächst unklar war, wie weit der Rest der Anlage betroffen war, wurde die Einheit Stadt mit dem LKW und CO2 als Löschmittel zur Einsatzstelle beordert, konnte aber unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Im Einsatz waren: 1 LF 16 TS, 1 TLF 16/25, 1 RW 1, 1 MTF, 1 LKW, 1 RTW

29.06.2004: "Einsatz für die Löschgruppe Hahnenberg: Verkehrsunfall"

Gegen 17:50 ereignete sich auf der B229 Radevormwald-Halver ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge.
Ein aus Halver kommender Kleinbus wollte in der Ortslage Grafweg nach links abbiegen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorrad, dessen Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Die infolge des Unfalls ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden gebunden und die Fahrbahn von Unfallresten gesäubert.
Im Einsatz waren: 1 LF 16 TS, 1 MTF, 1 KDOW, RTW


© Foto: Michael Sieber RGA

24.06.2004: "Einsatz für den Löschzug I: Auflaufender Brandmelder Seniorenbetreutes Wohnen Muskatorstr."

In einer Wohnung im Dachgeschoss hatte sich Papier im Backofen entzündet. Das Feuer wurde mittels Kübelspritze abgelöscht und die Reste mit der Mulde ins Freie getragen. Anschliessend wurde die Wohnung gelüftet.

24.06.2004: "Einsatz für den Löschzug I und III: Explosion in Firma, Dahlienstrasse 43."

Gegen 12:30 wurden die Löschzüge I und III zur Dahlienstrasse 43 Fa. GKN Sintermetall gerufen. Nach ersten Erkundungen konnten die Feuerwehrkameraden aber wieder abrücken bzw. in Ihren Standorten verbleiben. In der Firma war eine Hydraulikdruckleitung unter Belastung geborsten und hatte mit lautem Knall einen Ölnebel hinterlassen.

 

15./16.05.2004: "125 Jahre Löschgruppe Hahnenberg"

Am Wochenende 15. und 16.05. feierte die Löschgruppe Hahnenberg Ihr 125-jähriges Jubiläum.

*** Wir gratulieren der Löschgruppe Hahnenberg zum 125 jährigen Bestehen. ***

Am Samstag wurde mit der Gruppe Jokebox und ca. 300 Gästen bis spät in die Nacht gefeiert.
Zum offiziellen Teil am Sonntag waren etwa 200 Gäste aus Politik und Feuerwehr geladen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde durch den Bürgermeister Dr. Josef Korsten die neue Fahne der Löschgruppe übergeben. Die Löschgruppe hat sich diese Fahne selbst zum Geschenk gemacht, nachdem die erste Fahne in der Nachkriegszeit auf dem Hof der Fam. Bornewasser verbrannte. Im Laufe der Veranstaltung wurde die Einheitsführung vom HBM Michael Schwarz an OBM Oliver Wader abgegeben. Wir möchten an dieser Stelle dem Kameraden Schwarz für seine Arbeit für und in der Feuerwehr danken.


Fahnenübergabe


HBM Michael Schwarz


Ehrenzeichenträger

(c) alle Bilder FF Radevormwald

Weitere Informationen sind dem Jahresbericht, weitere Bilder sind der Galerie zu entnehmen.

 

25.04.2004: "Flash-Over-Training bei Du Pont in Wuppertal"

Vier Kameraden der Löschgruppe Herkingrade hatten die Gelegenheit gehabt, an einer Flash-Over-Ausbildung bei der Firma Du Pont in Wuppertal teilzunehmen. Hier wurden bei der theoretischen Ausbildung die Erkennungsmerkmale einer Rauchgasdurchzündung und die Prävention (Bekämpfung mit der richtigen Strahlrohrtechnik) vermittelt. Bei der praktischen Ausbildung wurden in dem Container künstlich mehrere Flash-Over herbeigeführt. Hierbei erreichten die Temperaturen im Brandraum 1.000 °C und im Aufenthaltsbereich der Kameraden ca. 750 °C, wobei hier die Flammen in dem Container bis auf 70 cm herunter reichten. Ziel dieser praktischen Ausbildung war es, über die Begleiterscheinungen (z.B. Druck- und Temperaturanstieg, Geräusche, Rauchbildung und Farbe, Dauer einer Rauchgasdurchzündung) informiert zu sein, die richtige Taktik und Strahlrohrtechnik zur Vermeidung eines Flash-Overs zu üben und die Schutzwirkung der Einsatzkleidung einschätzen zu können.


weiter Bilder unter der Galerie Foto: LG Herkingrade

Wir möchten uns hiermit nochmals bei der Firma Du Pont bedanken, die uns dieses ermöglicht hat.

25.04.2004: "Musikzug gewann Goldmedaille"

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald gewann beim Landeswertungsspielen in Stollberg erneut die Goldmedaille.
Herzlichen Glückwunsch.

23.04.2004: "Brandeinsatz für die Einheit Wellringrade, Fa. Rado"

Zu Nachlöscharbeiten in der Firma Rado wurde die Einheit Wellringrade gerufen. Bei der Herstellung einer Gummimischung war diese in Brand geraten. Die Mitarbeiter hatten das Feuer versucht mit eigenen Mitteln zu löschen, allerdings flammte dies immer wieder auf. Mit Hilfe eines Schaumrohres wurde der Behälter gelöscht und anschliessend die Gummimischung aus dem Behälter entfernt. Die Halle wurde mit einem Überdrucklüfter entraucht.
1 Mitarbeiter der Firma erlitt ein Knalltrauma durch die Verpuffung.
Einsatzdauer ca. 1 Stunde
Im Einsatz waren: 1 TLF16/25 (Wellringrade)

22.04.2004: "Brandeinsatz für die Einheiten Wellringrade und Hahnenberg, Robert-Bosch-Strasse, brennt Härteofen!"

Um 23:44 Uhr wurden die Einheiten Wellringrade und Hahnenberg, sowie der RTW zur Fa. Thoelen an die Robert-Bosch-Str. alarmiert. Bereits auf der Anfahrt des Löschzuges wurde von der RTW-Besatzung auf F3 (Einsatz für einen Löschzug) erhöht. Die Einheiten Landwehr und Borbeck wurden nachalarmiert. Nach ersten Erkundungen durch die ersten Einsatzkräfte vor Ort wurde ein in Vollbrand stehender Härteofen als Brandursache ausgemacht. Der Löschzug I mit den Einheiten Stadt und Herbeck wurde an die Einsatzstelle in Bereitstellung beordert. Mit 2 Trupp unter Atemschutz wurde das Feuer mit Schaum abgelöscht, die Elektroverteilung wurde mit CO2 abgelöscht. Die Halle wurde mit Überdrucklüftern entraucht. Die letzten Kräfte verliessen gegen 2 Uhr die Einsatzstelle.
Im Einsatz waren: Löschzug III mit TSF-W Landwehr und Borbeck, TLF16/25 und RW1 Wellringrade, LF16TS Hahnenberg, LF16/12, GW-Öl, DLK23/12 Stadt, LF8/6 Herbeck, ELW 1 Herkingrade, RTW


Foto: LG Herbeck

20.04.2004: "Verkehrsunfall in Rädereichen, Person klemmt!"

Wieder einmal ereignete sich am Unfallschwerpunkt Rädereichen ein schwerer Verkehrsunfall. Die Fahrerin aus Hückeswagen mußte von der Feuerwehr aus Ihrem Fahrzeug gerettet werden, verstarb aber kurze Zeit später im Rettungswagen an der Einsatzstelle.
Im Einsatz waren: Löschzug III (Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg), 2 NAW (Radevormwald, Hückeswagen)

16./17.04.2004: "Seminar der Führungskräfte im Schulungszentrum der Citibank"

Am 16. und 17. April fand ein Seminar für die Führungskräfte der Feuerwehr Radevormwald im Schulungszentrum der Citibank in Radevormwald statt. Schwerpunktthema waren die Besonderheiten und Gefahren von Windenergieanlagen für die Feuerwehr und der Umgang mit der neuen Wärmebildkamera, die in Kürze geliefert wird. Wir möchten auch an dieser Stelle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schulungszentrum für Ihre Arbeit und Mühen herzlich danken.

April 2004: "Neuer Kommandowagen in Dienst gestellt"


Im April 2004 wurde der neue Kommandowagen der Feuerwehr Radevormwald in Dienst gestellt. Bei der Beschaffung unterstütze Auto Schmale die Feuerwehr, indem Kontakt zur Werkfeuerwehr bei Opel in Bochum hergestellt wurde, wo dieser Wagen 1 Jahr seinen Dienst als Notarzteinsatzfahrzeug versah.
Der ausgemusterte Kommandowagen ging an das westfälische Feuerwehrmuseum Hattingen.

 

27.03.2004: "Letzter TM II Lehrgang erfolgreich abgeschlossen"


Lehrgangsbild TM II 2004

Während der Abschlussübung

Alle Kameradinnen und Kameraden haben den Lehrgang erfolgreich absolviert. Sie werden auf der Jahresdienstbesprechung 2005 zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Herzlichen Glückwunsch!

11.03.2004: "Brennt Lagerhalle Alte Landstrasse"

Um 0:48 Uhr wurden die Einheiten Stadt und Herbeck zu einem Lagerhallenbrand in die Alte Landstr. alarmiert. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Fahrzeuge wurde auch der Löschzug III zur Unterstützung alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Teil der ca. 500m² großen Halle brannte. In der Halle brannten PKW's , Gummireifen und das Eternitdach, welches in Teilen ins innere zusammenfiel und einzustürzen drohte. Die vorrückenden Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle, nach ca. zwei Stunden war das Feuer gelöscht.Im Einsatz waren der Löschzug I und III sowie zwei RTW's. Der Löschzug III konnte 2:15 Uhr wieder einrücken. Die letzten Kräfte des Löschzuges I waren um 3:45 UIhr wieder am Standort. Gegen 5:00 Uhr morgens wurde nochmals ein Fahrzeug zur Einsatzstelle beordert, da wieder Rauch und kleiner Feuerschein sichtbar war.



 

02.03.2004: "Brandeinsatz Löschzug I und III, Otto-Hahn-Str., brennt Härtebecken"

Um 17:32 Uhr wurden die Löschzüge I+III, sowie der RTW 9 von der Leitstelle in Gummersbach alarmiert. Innerhalb kurzer Zeit waren die ersten Fahrzeuge zur Otto-Hahn-Str. unterwegs. Während der Anfahrt kam eine erste Konkretisierung der Lage, es solle ein Härtebecken brennen. Nach dem Eintreffen der ersten Fahrzeuge stellte sich heraus, dass die Mitarbeiter das Feuer weitestgehend eingedämmt hatten, so das ein Großteil der Feuerwehr wieder abrücken konnte. Es schmorten Kabel im Bereich eines Härtebeckens. Die Feuerwehr war nur vorsorglich alarmiert worden.

Auf dem Weg zur Einsatzstelle hatte sich ein Löschanhänger, der bei einer solchen Einsatzmeldung grundsätzlich mit genommen wird, vom Zugfahrzeug gelöst und war in den Gegenverkehr geschleudert. Zum Glück gab es nur Sachschaden.


Ende einer Dienstfahrt: Unfall beim Feuerwehr-Einsatz
© Foto: R. Keusch RGA

28.02.2004: "Brandeinsatz Einheit Herbeck und Herkingrade, Wohnungsbrand Flurstr."

Am Samstag gegen 19:50 Uhr wurden die Einheiten Herbeck und Herkingrade von der Leitstelle alarmiert. Mit dem Einsatzstichwort "vermutlich Wohnungsbrand Flurstrasse" machten sich der Rettungswagen, die Drehleiter, die Einheiten Herbeck, Herkingrade und Önkfeld auf den Weg zur Flurstraße. Während der Anfahrt kam die Meldung der Leitstelle, dass es sich vermutlich um ein Lagerfeuer handele. So konnte der RTW und die Drehleiter den Einsatz beenden. Die Einheiten Herbeck und Herkingrade suchten an der Flurstrasse das Lagerfeuer, konnten aber keine Feststellung machen. Dann kam die Meldung, dass es sich wohl an der Hardtstr. befinden würde. Die Einheit Herbeck fuhr mit 2 Fahrzeugen zur Hardtbach. Dort hatten Anwohner mitten auf der Straße Holzabfälle gestapelt und angezündet. Mittels Schnellangriff wurde das Abraumfeuer schnell gelöscht. Die Polizei stellte die Personalien der Verursacher fest. Ein unnötiger Einsatz, der zudem für den Verursacher kostenpflichtig ist.

21.02.2004: "Einsatz für den Löschzug I und III: Feuer Mermbacher Str."

Während in der Radevormwalder Innenstadt Tausende zu Karnevalsliedern schunkelten, spielten sich an der Mermbacher Straße gespenstische Szenen ab. Aus allen Himmelsrichtungen kamen am Samstagnachmittag Einsatzwagen der Radevormwalder Feuerwehr zur Firma DGT Druckgießtechnik. Dort loderte eine Flamme aus einer Gasflasche, die mit Acetylen gefüllt war.


Großeinsatz der Feuerwehr im Industriegebiet Mermbach bei Thyssen: Explosionsgefahr bei einer Acetylenflasche
© Foto: Michael Sieber RGA

Um ca. 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen. Dieser Notruf bescherte der Feuerwehr einen über 5 stündigen Einsatz am Karnevalssamstag. Eine brennende Acetylengasflasche, die neben einem Becken flüssigen Aluminium gelagert war, brannte und drohte zu zerplatzen. Durch die Räumlichkeiten war ein sicheres Vorgehen nicht gegeben. Vorsoglich wurde im Umkreis von 300 Metern das Industriegebiet gesperrt und geräumt, sowie ein umfassender Löschangriff für den Fall der Fälle aufgebaut. Aus Gummersbach wurde die Wärmebildkamera und ein Fernthermometer angefordert, mit dem Zustand und Temperatur der Flasche erkundet wurde. Nachdem unter Abwägung der Gefahrenlage ein tragbarer Wasserwerfer in Stellung gebracht und die Flasche gekühlt wurde, konnte diese gegen 18:45 Uhr aus dem Gebäude gebracht und in einem mit Wasser gefüllten Container weitere 24 Stunden gekühlt werden.

Weitere Bilder in der Galerie!

21.02.2004: "Einsatz Einheit Stadt: Verkehrsunfall PKW brennt"

Auf der Ülfe-Wuppertal-Strasse stiessen zwei PKW zusammen. Infolge des aus dem Airbag austretenden Rauches wurde über den Notruf die Feuerwehr alarmiert mit Stichwort "PKW brennt". Dies war jedoch zum Glück nicht der Fall.

21.02.2004: "Einsatz Einheit Landwehr: Jakobsholt, Kaminbrand"

Um 3:10 Uhr wurde die Einheit Landwehr und kurz darauf auch Herkingrade mit Kaminkehrgerät zu einem brennenden Kamin in Jakobsholt gerufen. Bei Eintreffen flogen die Funken aus dem Kamin. Unter Führung von Wehrführer Wilfried Fischer und Schornsteinfegermeister Uwe Schröder wurde der Kamin mehrfach gekehrt und gereinigt. Der Einsatz endete gegen 4:45 Uhr.

15.02.2004: "Kreisbrandmeister Lomberg überraschend mit Feuerwehr-Ehrenkreuz in silber ausgezeichnet"

Oberberg - Auf der ersten Sitzung des Kreisfeuerwehrausschusses des Kreisfeuerwehrverbandes zeichnete Bezirksbrandmeister Toni Mertens den völlig überraschten Kreisbrandmeister Uwe Lomberg mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber aus.

Den Antrag für diese Auszeichnung beim Deutschen Feuerwehrverband hatte der Kreisfeuerwehrverband gestellt, "weil Uwe Lomberg sich für die 15 Feuerwehren des Oberbergischen Kreises über das normale Maß hinaus engagiert, im Landesfeuerwehrband als Beisitzer im Vorstand mitwirkt und den Landesfeuerwehrverband im Deutschen Feuerwehrverband vertritt".

Die Auszeichnung konnte deshalb geheim gehalten werden, weil Lombergs Vize Hans Josef Ueberberg den Antrag gestellt hattte, ohne seine Vorstandsmitglieder hierüber zu informieren. "Wir als Kreisfeuerwehrverband haben es sehr begrüßt, dass unserem Antrag stattgegeben wurde, und die hohe verdiente Auszeichnung am Freitag Abend im Feuerwehrerholungsheim vorgenommen wurde", berichtet Ueberberg erfreut. Bei dieser Sitzung waren alle Leiter der 15 Feuerwehren mit ihren Stellvertretern, die Feuerwehrseelsorger, die Ehrenvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes sowie die Fachberater der Feuerwehren und auch Landrat Hans-Leo Kausemann sowie Kreisdirektor Norbert Wolter anwesend.

Kreisbrandmeister Lomberg (l.) wurde vom Bezirksbrandmeister für seinen engagierten Einsatz ausgezeichnet. Lombergs Vize Ueberberg (r.) hatte die heimliche Aktion initiiert.
[Bilder: privat]

Eintritt Jugendfeuerwehr: 1.9.1976
Eintritt Löschgruppe Kempershöhe: 4.4.1981
Eintritt Löschzug Marienheide: 19.4.1991

-seit 1981 Feuerwehrmann
-1986 bis 1990: Jugendfeuerwehrwart
-1989 bis 1995: Zugführer
-1991 bis 2002: stellvertretender Wehrführer Marienheide
-seit 1997: stellvertretender Kreisbrandmeister
-seit 2002: Gemeindebrandinspektor Marienheide
-seit 1.1.2000: Kreisbrandmeister

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15.02.2004: "ausströmendes Gas, Friesenstrasse, Einsatz für die Einheit Stadt"

Am Sonntag wurde die Einheit Stadt zu einem Einsatz in die Friesenstr. gerufen. Die Hausbewohner hatten einen Knall gehört und Gasgeruch festgestellt. Die Vermutung eines Defektes in der Gasanlage des Hauses bestätigte sich nciht. Ein Heisswasserboiler war geborsten. Während der Einsatzfahrt wurde ein abgestellter PKW beschädigt.

Hierzu das Schreiben des Hauseigentümers an die Feuerwehr:

An dieser Stelle möchte sich die Familie Schäfer für das schnelle Erscheinen der Feuerwehr bedanken.
Es hat sich ja dann Gott sei Dank sofort herausgestellt, dass kein Gas ausgetreten ist, wie von uns in der Hektik vermutet.
Daher tut es uns natürlich leid, dass sie ausgerückt sind und vor allen Dingen, wie wir aus der Presse erfahren haben, auf der Rückfahrt
auch noch Pech hatten.
Wir wünschen weiterhin alles Gute bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten und hoffen, dass wir sie nicht mehr belästigen müssen, und wenn, dann wissen wir, dass sie von der schnellen Truppe sind!
DANKE

Fam. Otto Schäfer

14.02.2004: "Muskatorstr. 4, auflaufender Brandmelder betreutes Wohnen"

Um 13:10 wurde der Löschzug I, sowie der Rettungsdienst von der Leitstelle alarmiert. In der Altenwohnanlage Mauskatorstr, hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen. Eine Bewohnerin hatte Ihr Essen auf dem Herd anbrennen lassen. Es kam niemand zu Schaden. Die anrückende Kräfte konnten bereits auf der Anfahrt zurückgeschickt werden. Es wurden keine Maßnahmen eingeleitet. Die Anlage wurde zurück geschaltet.

05.02.2004: "Brandeinsatz für den Löschzug 1, auflaufender Brandmelder Schulungscenter Citibank, Telegrafenstrasse"

Es war gegen 4:30 als die Kameraden des Löschzuges 1 (Stadt und Herbeck) aus dem Tiefschlaf geweckt wurden. Nach den ersten Erkundungen vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Trotz alledem mussten die Gäste des Schulungscenters das Gebäude verlassen, konnten aber kurze Zeit später wieder in ihre Zimmer zurückkehren. Der Einsatz dauerte ca. 20 Minuten.

31.01.2004: "Sturm über Rade, aber nur ein Einsatz"

Im Verlaufe des Nachmittages und die ganze Nacht hindurch zog ein Sturm über NRW hinweg. Dieser Bescherte aber der Feuerwehr in Radevormwald nur einen Einsatz. Ein Baum war auf die L414 in Richtung Beyenburg auf die Strasse gefallen und musste beseitigt werden.

29.01.2004: "Brennt Wohnhaus, Einsatz für den Löschzug I"

G egen 12:10 Uhr wurde der Löschzug I von der Leitstelle in Gummersbach alarmiert. Einsatzdurchsage: "Brandeinsatz für den Löschzug I Radevormwald Stadt und Herbeck, brennt Wohnhaus." Gut 2 Minuten nach dem Alarm war das erste Fahrzeug auf dem Weg zur Einsatzstelle "An der Eick". Es konnte jedoch kein Feuer entdeckt werden. Der Leitstellenbeamte rückversicherte sich bei dem Anrufer noch einmal nach der genauen Einsatzstelle. Da der Anrufer noch nicht lange in Radevormwald wohnte, konnte er den Einsatzort nicht genau lokalisieren, gab aber an, dass das Feuer zusehens größer werde. Nun lotste der Leitstellendisponent mit den Hinweisen des Anrufers die Einsatzfahrzeuge in die Krankenhausstr. "Das achte Haus auf der rechten Seite", gab der Anrufer durch. Dort angekommen, stellte der Einsatzleiter schnell fest, dass es sich nicht um ein Schadenfeuer, sondern um die Probebefeuerung eines offenen Kamins handelte. Ein gutes hatte der Einsatz auf jeden Fall, es war ein guter Test, mit den Fahrzeugen im Schnee schnell und doch sicher an der Einsatzstelle anzukommen.

20.01.2004: "Brandmelderauflauf Freizeitbad Aquafun, Einsatz für die Einheit Stadt"

Um 6:12 wurde die Einheit zu einem vermeintlichen Brand im Freizeitbad Aquafun gerufen. Die Gruppe konnte die Einsatzfahrt jedoch vorzeitig abbrechen, ein technischer Defekt hat den Fehlalarm verursacht.

16.01.2004: "Grosser Tag für die Einheit Landwehr"

Am heutigen Tag erhielt Martin Schmidt, Einheitsführer in Landwehr, symbolisch den Schlüssel für das neue Gerätehaus. Die Löschgruppe hat in Eigenarbeit für insgesamt ca. 150.000 Euro den Neubau erbaut.
Auch an dieser Stelle nochmals alles Gute im neuen Haus.

Bilder siehe unter Landwehr.

07.01.2004: "Zimmerbrand Südstrasse, Einsatz für den LZ I"

Der erste Einsatz im neuen Jahr:

Um 10:46 Uhr wurde der Löschzug I von der Leitstelle alarmiert. Der Löschzug I war kurze Zeit später vor Ort. Dort stellte sich dann heraus, das die Heizung in der besagten Wohnung einen Defekt aufwies. Die Heizung wurde abgestellt, der Bezirksschornsteinfeger informiert und die Wohnung an den Hausmeister übergeben. Der Einsatz dauerte ca. 20 Minuten.
Im Einsatz waren: 1 RTW, 1 LF16-12, 1 LF10-6, 1 DLK, LF16, 1 LKW

07.01.2004: "Ruhige Weihnachtszeit und Jahreswechsel in Radevormwald"

Während der Feiertage und über den Jahreswechsel wurde die Feuerwehr zu keinem Einsatz gerufen.